Archive for August 2010

Sarrazin ist unerträglich und unhaltbar

29. August 2010

Erst die Muslime und jetzt die Juden, Sarrazin teilt in seinem unerträglichen Rassenwahn weiter aus. Wann entledigt sich die SPD endlich dieses verbalen Brandstifters und Hetzers?

Thilo Sarrazin hat in einem Interview mit Äußerungen zum Erbgut von Juden und Basken heftige Empörung ausgelöst. Kritik kam aus jüdischen und muslimischen Verbänden und aus der CDU. Sein SPD-Kreisverband bereitet ein Parteiausschlussverfahren vor.

Bundesbankvorstand Sarrazin (SPD) sagte der „Welt am Sonntag“ und „Berliner Morgenpost“ in einem Interview: „Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen, Basken haben bestimmte Gene, die sie von anderen unterscheiden“.

Sarrazin sagte in dem Interview unter anderem auch, muslimische Migranten würden sich „überall in Europa deutlich schlechter als andere Gruppen von Migranten“ integrieren. „Die Ursachen dafür sind nicht ethnisch, sondern liegen offenbar in der Kultur des Islam.“

Der Berliner Senatssprecher Richard Meng sagte: „Es wird immer unsäglicher, was man von ihm hört.“ Sarrazin, der früher Berliner Finanzsenator war, gebe „rechthaberischen Schwachsinn“ von sich und kenne offenbar keinerlei „Grenzen des politischen Anstands mehr“, fügte Meng hinzu.

Auch Hessens scheidender Ministerpräsident Roland Koch (CDU), der sich zuvor noch hinter Sarrazin gestellt hatte, distanzierte sich nun klar: „Die Äußerungen Sarrazins sind unerträglich. Damit stellt er sich völlig ins Abseits“, sagte Koch der „Bild am Sonntag“. „Er spricht in diesen Tagen durchaus vorhandene Probleme an, denen die Gesellschaft nicht ausweichen darf. Ihm selbst geht es aber offenbar nur noch um Verbalradikalismus und Tabubrüche.“

Quelle: www.heute.de

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BP-Ölbohrung im Mittelmeer stoppen

6. August 2010

Statt Konsequenzen aus der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zu ziehen, will BP im Mittelmeer die nächste Tiefseebohrung starten. Jetzt müssen wir die dreisten Pläne stoppen!

Seit Monaten hält die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko die gesamte Welt in Atem. Der BP-Konzern gelobte, grundlegende Konsequenzen aus dem Desaster zu ziehen, doch damit scheint es nicht weit her zu sein: In wenigen Wochen will BP die nächste Bohrung starten – diesmal im Mittelmeer. Vor der Küste Libyens will der Öl-Multi in noch größerer Tiefe als im Falle der verunglückten „Deepwater Horizon“ eine Ölquelle erschließen.

Kampagne: Keine Tiefseebohrungen im Mittelmeer!

Die über Monate erfolglosen Versuche von BP, das Bohrloch im Golf von Mexiko mit Hilfe ferngesteuerter Roboter zu verschließen, haben gezeigt, dass keine zuverlässige Technik zur Behebung von Problemen existiert. Ab einer Tiefe von mehr als 200 Metern können wegen des extrem hohen Drucks und der völligen Dunkelheit keine Taucher mehr zum Einsatz kommen, weshalb auf Roboter zurückgegriffen werden muss.

Unterzeichnen Sie den Appell an BP!